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SV Kandelin - SV Rambin 2 : 0 (0:0)
Aufopferungsvoller Kampf gegen den Tabellenführer
Beim Auftritt der Rambiner in Kandelin ging es von Beginn an darum, dem Gegner nicht zu viele Chancen zu erlauben. Entsprechend hatte Trainer A. Jedlitschka seine Mannschaft eingestellt. Aus einer verstärkten Abwehr heraus sollte das Spiel dann über die einzige Spitze R.-P. Reinold führen. Die Rambiner fanden gut ins Spiel und ließen die Kandeliner nicht zur Entfaltung kommen. Die ersten zarten Versuche, vor das Kandeliner Tor zu kommen brachten nichts ein. Ein Freistoß, getreten von R. Klinkenberg wurde abgewehrt. Ein Kopfball von J. Klatt in der 9.Minute wurde vom Kandeliner Torhüter gehalten. Die erste richtig gute Möglichkeit ergab sich für die Kandeliner in der 17. Minute. Ein Mittelfeldspieler stand völlig frei vor M. Zaeske, doch dieser lenkte den Ball mit einer tollen Parade über das Tor. Das Spiel verlief in der ersten Halbzeit größtenteils zwischen den Strafräumen. Gefährliche Aktionen ergaben sich nur aus Standardsituationen. So auch für die Kandeliner in der 28.Minute. Nach einer Ecke war es J. Ehrke, der zweimal auf der Linie klärte. In der 33. Minute war es dann der Torwart der Kandeliner, der im allerletzten Moment vor C. Wollschun rettete. Mit zunehmender Spielzeit wurde es hektischer auf dem Platz. Beide Mannschaften gaben keinen Ball verloren und gingen hart in die Zweikämpfe. In der 40. Minute lief ein schöner Konter für die Rambiner. C. Wollschun traf den Pfosten wurde aber wegen Handspies zurückgepfiffen. So ging es mit einem 0 : 0 in die Pause. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Die Kandeliner zwar mit mehr Ballbesitz aber mit kaum zwingenden Aktionen. Die Rambiner versuchten, mit Kontern gefährlich zu werden, aber richtig gut klappte das auch nicht. In der 61. Minute hatten die Gastgeber dann eine gute Möglichkeit, doch der Schuss ging über das Tor. In der 68. Minute startete J. Ehrke dann zu einem Solo. Er ließ drei Kandeliner aussteigen und passte dann scharf vor das Tor. S. Heublein verfehlte den Ball nur ganz knapp. Allmählich wurde der Druck der Kandeliner größer, doch die Rambiner verteidigten gut. Erst ein großes Missverständnis brachte den Kandelinern den Führungstreffer. Einen Ball, der in den Strafraum kam, wollte der Rambiner Torhüter aufnehmen. Der „Leo“-Ruf irritierte den Verteidiger und so spitzelte ein Kandeliner den Ball ins Tor. Ein völlig unnötiger Treffer. Die Versuche, den Ausgleichstreffer zu erzielen, brachten nichts ein. Ein unnötiges Foulspiel von C. Wollschun im eigenen Strafraum brachte den Kandelinern in der 90. Minute noch ein Elfmetergeschenk, Den ersten Schuss konnte M. Zaeske abwehren, aber beim Nachschuss war er dann machtlos. So verloren die Rambiner am Ende ein Spiel, welches normalerweise 0:0 ausgeht. Einsatz und Moral stimmten aber und auf dem Spielfeld war nicht immer zu erkennen, dass der Spitzenreiter gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel spielte.
Aufstellung: M. Zaeske, J. Kentrat , R. Lange, R. Klinkenberg J.Ehrke, R.-P. Reinold, C.Wollschun, , G. Papendorf, M. Dallmann, J. Klatt, S. Heublein
Lok Stralsund – SV Rambin 1 : 2 n.V. (0:1,1:1)
Glücklicher Sieg im Landesklassenpokal
Mit einem 2:1 Sieg nach Verlängerung zogen die Rambiner ins Viertelfinale des Landesklassenpokals Ost ein. Gegen hoch motivierte Stralsunder mussten aber Glück und Kampfgeist her, um den Sieg einzufahren.
Mit erneut stark veränderter Aufstellung und dem Fehlen vieler Stammspieler sah es zunächst gut für die Rambiner aus. In den ersten zwanzig Minuten hatten sie das Spiel im Griff. Die ersten gefährlichen Aktionen auf das Tor der Stralsunder ergaben sich in der 7. und 9. Minute. Zunächst ging ein Kopfball von S.Schube knapp am Tor vorbei und nach einem Freistoß konnte der Torwart der Lok den Ball nicht festhalten, aber kein Rambiner setzte nach. Die Gastgeber zeigten zunächst Respekt und waren damit beschäftigt ihr Tor zu sichern. Doch mit zunehmender Spielzeit wurde das Spiel der Rambiner schwächer, während die Stralsunder mehr Gefahr erzeugten. Nach einer Flanke in den Rambiner Strafraum fälschte, der ansonsten vorbildlich kämpfende, S. Arndt den Ball ins eigene Tor ab. Jetzt war es mit der Herrlichkeit der Rambiner ganz vorbei. Dem Gegner wurde zu viel Platz gelassen und das eigene Spielen ganz eingestellt. Es wurde viel zu viel diskutiert und lamentiert. Die Gastgeber übernahmen die Initiative und hatten in der Folgezeit auch Möglichkeiten. Torwart K.Scholz verhinderte Schlimmeres. In der Pause fand Trainer A.Jedlitschka deutliche Worte. Die Rambiner versuchten auch wieder konzentrierter zu spielen. Sie wollten den Ausgleichstreffer, doch zunächst sprang nichts Zählbares dabei heraus. Den Stralsundern boten sich Kontermöglichkeiten, da die Rambiner ihre Abwehr lockerten. So entwickelte sich ein offenes Spiel. In der 73. Minute gelang den Rambinern der Ausgleichstreffer. Nach einem starken Einsatz des erneut guten Oldies G.Papendorf kam S.Schube an den Ball und schoss ins linke untere Toreck. In den letzten Minuten der regulären Spielzeit hatten beide Mannschaften noch Möglichkeiten zum Siegtreffer. Die Aktionen der Rambiner wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, während den Stralsundern immer wieder K. Scholz im Wege stand. So ging es in die Verlängerung. Zunächst hatten die Rambiner mehr vom Spiel. Nach einer Aktion im Strafraum der Rambiner zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. S.Heublein schoss, der Torwart der Stralsunder währte den Ball ab. Den anschließenden Eckball verwandelte S. Heublein per Kopfball. Damit hatte er sein Missgeschick sofort korrigiert. Jetzt entwickelte sich ein packender Pokalkampf. Die Gastgeber drückten und für die Rambiner ergaben sich exzellente Kontermöglichkeiten. In der 119. Minute schoss S. Saathoff über das leere Tor. Das gleiche Schicksal ergab sich in der letzten Minute für einen Stralsunder Spieler, der 5 Meter vor dem Tor drüber schoss. So blieb es beim glücklichen Sieg gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner. Mit einer spielerisch nicht überzeugenden Leistung, dafür aber mit Kampfgeist in der zweiten Hälfte sowie in der Verlängerung wurde der Einzug ins Viertelfinale gesichert.
Aufstellung: K. Scholz, S. Arndt(P. Arndt), R. Lange, G. Papendorf, J. Klatt, M. Saathoff, C. Wollschun, S. Heublein, R. Klinkenberg, R.-P. Reinold, S. Schube
SV Rambin – SV Behren-Lübchin 4 : 3(2:1)
Knapper Sieg nach einem Kampfspiel
Ein Heimsieg war am Sonnabend für die Rambiner angesagt, um den Anschluss ans Tabellenfeld nicht völlig zu verlieren. Entsprechend motiviert gingen die Gastgeber ins Spiel. Aber auch die Gäste aus Behren-Lübchin wollten die Punkte nicht freiwillig abgeben. So entwickelte sich von Beginn an ein kampfbetontes Spiel, in dem beide Mannschaften mit vollem Einsatz agierten. Fußball arbeiten war angesagt. Besser ins Spiel fanden die Gäste und so musste Torhüter K.Scholz schon in der dritten Minute einen scharfen Schuss aus 14 Meter Entfernung abwehren. Bei den Gastgebern war zunächst viel Unordnung im Spiel. Es dauerte so seine Zeit, bis die Rambiner gefährlich vor das Gästetor kamen. Und schon wieder mussten sie ein frühes Gegentor hinnehmen. Nach einem langen Ball in die Rambiner Hälfte waren sich Abwehr und Torhüter uneins und so konnte ein Gästespieler ins leere Tor einschieben. 15 Minuten waren erst gespielt. Aber die Gastgeber waren nur kurze Zeit geschockt. In der 20.Minute spielte S.Schube einen langen Ball in die Spitze und S.Heublein verwandelte. In den folgenden Minuten war es ein Spiel mit viel Einsatz und wenig spielerischen Höhepunkten. Erst in der 35.Minute gab es wieder einen guten Spielzug der Rambiner, der dann auch zur Führung genutzt wurde. M.Saathoff spielte J. Ehrke an. Dieser ließ noch einen Gästespieler aussteigen und verwandelte gekonnt. Aber auch mit der Führung im Rücken wurde das Spiel der Rambiner nicht besser. Vieles blieb Stückwerk. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Rambiner mehrere gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen. In der 55.Minute gelang den Rambinern dann der dritte Treffer. Bei einem 35 Meter Freistoß von der rechten Außenlinie, getreten von R. Lange, sah der Gästetorhüter sehr schlecht aus und ließ den Ball ins Tor rutschen. Wer jetzt glaubte, dass das Spiel gelaufen war, sah sich getäuscht. Die Rambiner stellten das Spielen fast völlig ein und vergeudeten ihre Energie nur in Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann. Die Gäste mühten sich weiter und erzielten in der 65. Minute den Anschlusstreffer. Einen Schuss in die Tormitte ließ K. Scholz passieren. Jetzt wurde es noch hektischer auf dem Platz. Während die Gäste unbedingt den Ausgleichstreffer erzielen wollten, schafften es die Rambiner nicht, ihre Konter zu verwerten. Drei gute Möglichkeiten wurden so vergeben. Und so viel dann in der 80.Minute doch noch der Ausgleichstreffer. Nach einer eindeutigen Abseitsstellung eines Behren-Lübchiners hob der Linienrichter die Fahne nicht und das Tor zählte. Jetzt wurde es für die Hausherren knapp. Doch sie konnten sich noch einmal konzentrieren und gefährliche Aktionen kreieren. Während die erste Möglichkeit durch M. Saathoff noch vergeben wurde, klappte es beim zweiten Versuch. In der 87. Minute spielte R.Lange J. Ehrke mit einem langen Ball an. Dessen scharfe Flanke in den Strafraum verwandelte M. Saathoff mit einem schönen Hechtflugkopfball. Damit hatten die Rambiner das Spiel noch einmal gedreht. Die restlichen Minuten überstanden sie schadlos und konnten sich über den zweiten Saisonsieg freuen. Trotzdem blieben aber an diesem Nachmittag viele spielrisch Wünsche offen.
Aufstellung: K. Scholz, J. Kentrat, R. Lange, M. Saathoff, S. Schube, C. Wollschun, J. Ehrke, S. Heublein, M. Schmidt, R. Klinkenberg, S. Vollbrecht.
SV Rambin61 – SG Wöpkendorf 1 : 1 (0:1)
Remis gegen guten Aufsteiger
Mit erneut stark ersatzgeschwächter Mannschaft mussten die Rambiner am Samstag gegen den gut in die Saison gestarteten SG Wöpkendorf antreten. Der Aufsteiger versteckte sich von Beginn an nicht und setzte die verunsicherten Gastgeber sofort unter Druck. Den Gastgebern gelang zunächst so gut wie nichts. Viele einfache Fehler kennzeichneten das Spiel der Rambiner. Und ein solcher Fehler war auch Ausgangspunkt für den Führungstreffer der Wöpkendorfer. Nach einem Abschlag vom Rambiner Tor verunglückte ein Kopfball von M.Dallmann. Der Ball wurde zur Mustervorlage für einen Gästestürmer. Dieser ließ sich nicht lange bitten und vollendete in der 12.Minute. Jetzt war noch weniger von den Gastgebern zu sehen. Nur Einzelaktionen brachten den Hauch von Gefahr vor dem Gästetor. Die Wöpkendorfer brauchten nur auf die Fehler der Rambiner warten. Es ergaben sich in der Folgezeit weitere gute Möglichkeiten für die Gäste, doch im Torabschluss hakte es. Erst ab der 35. Minute kamen die Rambiner etwas besser ins Spiel. Nach zwei Standards ergaben sich sehr gute Möglichkeiten für M. Schmidt. Zunächst köpfte er nach einem Freistoß von R. Lange knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später köpfte er nach einer Ecke von J. Ehrke den Gästetorhüter an. Doch auch bis zum Pausenpfiff blieb es ein zerfahrenes Spiel. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich das Spiel nicht grundlegend. Die Rambiner zwar bemüht, den Ausgleichstreffer zu erzielen, aber im Abschluss haperte es. Für die Wöpkendorfer gab es sehr gute Kontermöglichkeiten, die nicht genutzt wurden. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Spiel hektischer und die Nicklichkeiten nahmen zu. In der 62.Minute konnte der Torhüter der Gäste einen Freistoß von M. Schmidt aus zentraler Position klären. Die nächste gute Möglichkeit für Wöpkendorf wurde in der 70.Minute kläglich vergeben. In der 78. Minute hielt Torwart K.Scholz die Gastgeber im Spiel, als er einen Schuss aus Nahdistanz klasse parierte. Zwei Minuten später stand der Gästetorwart wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einer Ecke wehrte er einen guten Kopfball von M. Schmidt mit toller Parade ab. In der 83. Minute fiel dann der Ausgleichstreffer. Einen Freistoß von der rechten Strafraumecke verwandelte R. Lange. Der Ball schlug im linken Dreiangel ein. In der 87. Minute verfehlte dann ein weiterer Freistoß von R. Lange nur um Zentimeter das Tor der Gäste. Eine Minute später kam B. Schmidt im Strafraum frei zum Schuss, doch der direkt geschlagene Ball verfehlte das Tor. So blieb es am Ende beim 1:1. Die Gäste hatten es versäumt, ihre zahlreichen Kontermöglichkeiten zu nutzen und wären am Ende fast noch dafür bestraft worden.
Für die Rambiner bleibt festzustellen, dass sie mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft das Mögliche erreicht haben.
Aufstellung: K. Scholz, M.Saathoff, R. Lange, R. Klinkenberg J.Ehrke, C.Wollschun, G. Papendorf, M. Dallmann, M. Schmidt, S. Schube, B. Schmidt
SV Prohner Wiek - SV Rambin 4 : 0 (2:0)
Mit letztem Aufgebot noch achtbar aus der Affäre gezogen
Mit dem allerletzten Aufgebot gingen die Rambiner ins Spiel gegen den SV Prohner Wiek. Mit 10 Mann wurde die Partie gestartet. Die Taktik ergab sich von selbst. Die Abwehr verstärken und so lange wie möglich den Führungstreffer verhindern. Das Spiel entwickelte sich wie erwartet. Prohn mit 70% Ballbesitz während die Gäste nur verteidigten. Im Spielaufbau ging nicht wirklich viel. Den Gastgebern fiel trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit wenig ein. Die Möglichkeiten, die sich ergaben, wurden durch die Abwehr geklärt bzw. M. Zaeske war zur Stelle. Als in der 10. Minute der Ball im Tor der Rambiner landete, wurde der Treffer wegen Behinderung nicht gegeben. In der 23. Minute gab der sonst sehr gut leitende Schiedsrichter einen unberechtigten Freistoß für den Gastgeber. Aus 23m schoss der Kapitän direkt in den linken Winkel zum Führungstreffer. Nur zwei Minuten später erhöhten die Prohner. Nach einem leichten Ballverlust im Mittelfeld spielten sie die Abwehr aus und der Stürmer hatte keine Mühe mehr, zu vollenden. Jetzt musste man Schlimmes für die Gäste befürchten, doch sie fingen sich wieder. Mit Einsatz und Kampf stellten sich die Rambiner immer wieder den Prohner Angriffen. In der Offensive hatten sie in der 38.Minute eine gute Möglichkeit nach einem Freistoß, doch der Schuss von Oldie G.Papendorf verfehlte das Tor weit.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Rambiner die ein oder andere Möglichkeit. Richtig gefährlich wurde es für die Gastgeber aber nicht. Das Spiel plätscherte so dahin und erst zwei Gastgeschenke der Rambiner ermöglichten den Prohnern die Resultatserhöhung. In der 65. Minute wollte M. Dallmann den Ball zu seinem Torwart zurückspielen. Ein Prohner erahnte die Situation und holte sich den Ball. Sein Querpass wurde dann aus spitzem Winkel verwertet. In der 70. Minute zeigte der Schiedsrichter nach Foulspiel von C. Wollschun im Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Diese Möglichkeit ließen sich die Prohner nicht entgehen. Weitere Bemühungen der Gastgeber brachten keinen Erfolg mehr. Die Rambiner kämpften bis zum Schlusspfiff und machten den Gastgebern das Leben so schwer wie möglich. Am Ende gab es eine klare Niederlage, die aber auf Grund der Umstände nicht so sehr schmerzte.
Aufstellung: M. Zaeske, M.Saathoff, R. Lange, R. Klinkenberg J.Ehrke, R.-P. Reinold, C.Wollschun, S. Vollbrecht, G. Papendorf, M. Dallmann
SV Rambin 61 – HFC Greifswald 92 3 : 3 (2:1)
Zweimalige Führung verspielt
Auch nach dem 5. Spieltag haben die Rambiner Kicker noch keinen Dreier auf ihrem Konto. Am Ende reichte es nur zu einem 3:3. Die Partie begann mit nervösem Spiel auf beiden Seiten. Die Greifswalder spielten aus einer verstärkten Abwehr heraus, während die Rambiner einige Zeit benötigten, um in ihren Rhythmus zu kommen. Die Gäste hatten ihre erste gute Möglichkeit in der 12.Minute. Ein Freistoß landete am rechten Pfosten des Rambiner Gehäuses. Doch danach übernahmen die Rambiner die Initiative. In der 15.Minute verwandelte S.Ranze eine Ecke per Kopf zum Führungstreffer. Jetzt hatten die Rambiner das Spiel im Griff. Es ergaben sich Möglichkeiten. In der 25.Minute wurde R.-P. Reinold freigespielt. Dieser ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und erhöhte auf 2:0. In der 33. und 34.Minute hatten die Gastgeber noch zwei weitere gute Möglichkeiten um die Führung auszubauen. Zunächst köpfte R.-P.Reinold freistehend links am Tor vorbei und danach schoss S.Schube an die Latte. Mitten in diese gute Phase der Rambiner dann der Anschlusstreffer. Torwart M. Zaeske verunglückte ein Abschlag und ein Greifswalder nutzte diese Möglichkeit eiskalt aus. Jetzt war es mit der Herrlichkeit schlagartig vorbei. Hektik kam ins Spiel und die Ordnung in den Reihen der Rambiner ging verloren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Rambiner die Möglichkeit ihre Führung auszubauen. In der 50.Minute hatten sie 18m zentral vor dem Tor eine sehr gute Freistoßposition, doch der Torhüter der Greifswalder konnte klären. Die Rambiner waren bemüht, während die Greifswalder auf Konter setzten. In der 61.Minute erzielten die Greifswalder den Ausgleichstreffer. Nach einem fulminanten Freistoß landete der Ball an der Latte. Ein Greifswalder reagierte am schnellsten und versenkte den Ball im Tor der Rambiner. Die Rambiner hatten jetzt Mühe, das Spiel zu kontrollieren. Viele Bälle gingen schnell wieder verloren weil die Spitzen nicht in der Lage waren den Ball mal länger zu kontrollieren. Trotzdem kämpfte die Mannschaft weiter und ging in der 69.Minute erneut in Führung. Din Ball wurde im Mittelfeld abgefangen und M.Schmidt spielte wieder R.-P.Reinold frei der erneut traf. Das Spiel war in der Folgezeit heiß umkämpft. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, während sich für die Rambiner gute Kontermöglichkeiten ergaben. In der 83.Minute wurden die Greifswalder belohnt. Die Rambiner bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Der Ball wurde von links in den Strafraum gespielt und dann hatte ein Spieler freistehend keine Mühe zu vollenden. In den letzten Minuten gab es noch Möglichkeiten für beide Mannschaften. Die Rambiner trafen in der 85.denrechten Pfosten und hatten noch eine gute Chance durch S.Schube. Die Greifswalder kamen ebenfalls zu zwei exzellenten Möglichkeiten. Am Ende blieb es beim Unentschieden, welches die Rambiner nicht wirklich glücklich machte.
Aufstellung: M. Zaeske, R. Klinkenberg(S. Arndt), R. Lange, M. Saathoff, B. Schmidt, S. Ranze, J. Ehrke, R.-P. Reinold, M. Schmidt, S. Schube, S. Heublein
Empor Richtenberg - SV Rambin 2 : 0 (1:0)
Bittere Niederlage nach überlegenem Spiel
Am Sonntag bedienten die Rambiner in Richtenberg ein altes Klischee. Man kann schön Fußball spielen aber trotzdem verlieren. Trotz totaler Überlegenheit schafften es die Gäste jedoch nicht, Zählbares zu produzieren. Die Gastgeber waren da deutlich effektiver.
Schon in der 2.Minute hatten die Rambiner die erste gute Gelegenheit. Nach Zuspiel von Reinhold flankte Heublein von der Grundlinie. Schube konnte den Ball nicht verwerten. Die Richtenberger standen mit Mann und Maus in der Abwehr und verbarrikadierten ihr Tor. Doch die Rambiner erspielten sich trotzdem Chancen. In der 10.Minute spielte Reinold Klatt frei, doch dieser schoss den Ball aus 7 Metern rechts am Tor vorbei. Die Rambiner spielten ruhig und ansehnlich, doch schon früh zeigte sich das große Manko. Der letzte Pass war oft zu ungenau. Die Gastgeber verlegten sich aufs Kontern. Möglichkeiten ergaben sich fast nur nach Fehlern der Rambiner Hintermannschaft. So auch in der 26.Minute nach einem Fehler von Torwart Scholz, doch dieser machte dann seinen Patzer mit einer Parade wieder gut. In der 30.Minute hatten die Richtenberger dann die erste gute Möglichkeit. Nach einem langen Ball kam ein Stürmer an den Ball. Der Schuss landete an der Latte. Die nächste gute Möglichkeit für Rambin in der 40.Minute. Wollschon schoss den Ball von links nur um Zentimeter am Kasten vorbei. In der 41.Minute gingen die Richtenberger in Führung. Einen schon sicheren Ball verlor Saathoff und so war es für den Richtenberger Spieler leicht, das Tor zu erzielen. Damit war das Spiel auf den Kopf gestellt. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Die Rambiner machten das Spiel, ließen aber die besten Möglichkeiten liegen. So in der 48.Minute, als Heublein frei vor dem Tor vergibt. Die Hausherren blieben bei ihrer Taktik und verteidigten die Führung aufopferungsvoll. Auch nach guten spielerischen Aktionen der Rambiner war beim Abschluss immer ein Bein bzw. der Körper eines Richtenbergers dazwischen. Den Rest erledigte der Torhüter der Gastgeber. Die beste Aktion zeigte er, als er einen platziert getretenen Freistoß von Schmidt aus dem kurzen Eck holte. Die Zeit lief den Rambinern davon. So kam es dann, wie häufig in solchen Spielen. Die Rambiner Abwehr konnte einen Ball nicht klären und die Gastgeber erzielten in der Nachspielzeit den zweiten Treffer.
Fazit: Gutes Spiel alleine reicht nicht. Entscheidend sind die Tore und diese erzielte an diesem Tag Richtenberg.
Aufstellung: K.Scholz, M. Schmidt, M.Saathoff, T.Puschinski, J.Klatt , J.Ehrke, S.Heublein, R.Klinkenberg, R.-P. Reinold, C.Wollschun,S.Schube
SV Rambin 61 – SG Empor Sassnitz 4 : 0 (2:0)
Deutlicher Sieg nach schwachem Spiel
In der zweiten Runde des Landesklassenpokals kam es am Sonnabend zum Rügenderby zwischen Rambin und Sassnitz. Beide Mannschaften wollten diese Partie nutzen, um sich Sicherheit für die Punktspiele zu holen. Schon früh in der Partie zeigte sich, dass es spielerische Defizite gab. Die erste Möglichkeit hatte Rambin nach einem Kopfball von M. Schmidt. Im Spielaufbau sah es bei den Gästen etwas gefälliger aus. Auch die ersten guten Möglichkeiten ergaben sich für die Gäste. So auch in der 14.Minute als eine Chance freistehend vergeben wurde. Nur eine Minute später klatschte ein Freistoß der Sassnitzer an die Latte. Im weiteren Spielverlauf bekamen die Rambiner das Spiel auch nicht in den Griff. Gefahr entstand nur bei Standards. In der 20.Minute rutschte nach einer Ecke von R. Klinkenberg der Ball dem Sassnitzer Torwart über die Hände, doch Zählbares sprang dabei nicht heraus. Drei Minuten später hatten die Gäste die nächste große Möglichkeit zur Führung, doch im letzten Moment rettete S. Kentrat vor der Linie. Der Führungstreffer für die Rambiner fiel nach einer erneuten Ecke von R. Klinkenberg. S. Ranze lief ein und brachte den Ball über die Linie. Auch nach der Führung wurde das Spiel der Rambiner nicht wirklich besser. Viele Ballverluste kennzeichneten das Spiel. Als mal ein guter Spielzug folgte stand es auch prompt 2:0. Die Gäste spielten auf Abseits, während aus der Tiefe S. Ranze startete. Nach seinem geschickten Querpass verwandelte S.Settegast aus 15m. Aber auch nach der beruhigenden Führung wurde es spielerisch nicht besser. Zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Gastgeber Druck. So ergaben sich dann auch Möglichkeiten, um die Führung auszubauen. In der 50. Und 55. Minute hatte R.-P. Reinold zwei sehr gute Möglichkeiten, doch beide Male vergab e diese. Als der Ball dann in der 60.Minute durch B. Schmidt ins Tor befördert wurde, gab der gute Schiedsrichter den Treffer auf Grund der Abseitsstellung nicht. In der 61. Minute wurde R.Klinkenberg freigespielt. Beim Eindringen in den Strafraum wurde er vom Sassnitzer Torhüter von den Beinen geholt. Den Strafstoß verwandelte der Gefoulte selber. Jetzt war die letzte Spannung aus dem Spiel. Die Sassnitzer zwischen den Strafräumen gefällig, aber in den entscheidenden Zonen nicht konsequent genug. Die Gastgeber erzielten in den 76. Minute noch den vierten Treffer. S. Schube setzte sich gegen mehrere Gegenspieler im Strafraum durch und markierte den Treffer.
So wurde es am Ende ein deutlicher Sieg für den Gastgeber, obwohl spielerisch vieles im Argen lag.
Aufstellungen:
Rambin: R. Scholz, J. Kentrat, R. Klinkenberg, R. Lange, M. Saathoff, B. Schmidt, S. Ranze, R.-P. Reinold, M. Schmidt, S. Settegast(S. Schube), S. Heublein(M. Dallmann)
SV Rambin : Grimmener SV II 3 : 3 (2:2)
Remis nach abwechslungsreichem Spiel
Nach dem Abenteuer Landesliga kehrten die Rambiner am Samstag in die Landesklasse III zurück. Mit einigen Änderungen im Kader ging es zu Beginn der Saison gegen den Aufsteiger aus Grimmen. Die zweite Mannschaft des Grimmener SV zeigte sich von einer kämpferischen Seite und spielte nicht wie ein Aufsteiger. So gingen sie schon in der 5.Minute in Führung. Ein Freistoß aus 22m Entfernung landete im rechten Dreiangel des Rambiner Tores. Das Spiel war von viel Nervosität gekennzeichnet. In der 8.Minute erhielten die Rambiner einen Freistoß auf der rechten Seite zugesprochen. Aus spitzem Winkel schoss C.Wollschun den Ball scharf ins kurze Eck. Der Gästetorhüter machte in dieser Situation keine gute Figur. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Rambiner die Kontrolle. Aber die Gäste blieben gefährlich. In der 22.Minute erhielten die Grimmener den nächsten Freistoß. Torwart K.Scholz stellte die Mauer falsch und in diese Lücke trafen die Grimmener zur erneuten Führung. Jetzt hatten die Rambiner Probleme den Rückstand zu verdauen. Viel lief bei ihnen nicht zusammen. Trotzdem gelang in der 32.Minute der Ausgleich. Ein kurioser Treffer. Ein Freistoß für die Rambiner wurde durch M.Schmidt schnell ausgeführt und landete im Grimmener Tor. Diese waren noch mit dem Stellen der Mauer beschäftigt. Vier Tore – 4 Freistoßtreffer! Bis zum Pausenpfiff des unsicheren Schiedsrichterteams gab es noch Möglichkeiten auf beiden Seiten. Auch nach der Pause wurde das Spiel der Gastgeber noch nicht zwingender. Viele technische Fehler unterbrachen immer wieder den Spielfluss. Aber auch die Gäste hatten in dieser Zeit mit sich zu tun. Erst ab der 60.Minute wurden die Rambiner zwingender in ihren Aktionen. Zunächst strich ein Kopfball von S.Heublein nur knapp über das Tor. Eine Minute später kam nach schöner Kombination C.Wollschun zum Schuss, doch der Torwart war zur Stelle. In der 62.Minute dann die nächste gute spielerische Aktion. C.Wollschun steckte den Ball zu R.-P. Reinold durch und dieser verwandelte zur erstmaligen Führung für die Rambiner. Weitere gute Möglichkeiten ergaben sich jetzt für den Gastgeber. So traf T.Puschinski in der 72. Minute nur das Lattenkreuz. Aber erneut warf ein individueller Fehler die Rambiner zurück. Nach einem Freistoß von der linken Seite war K.Scholz bereit, den Ball aufzunehmen, doch M.Schmidt köpfte ihn ins eigene Tor zum erneuten Ausgleich. In der verbleibenden Spielzeit wollten beide Mannschaften den Siegtreffer erzielen. Dabei hatten die Gäste die zwingenderen Möglichkeiten. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden. Für den Anfang der Saison war es ein recht intensiv geführtes Match, in dem noch spielerische Mängel zu Tage traten.
Aufstellung: K.Scholz, J.Kentrat, M. Schmidt, M.Saathoff, T.Puschinski, J.Klatt , J.Ehrke, S.Heublein, R.Klinkenberg, R.-P. Reinold, C.Wollschun(S.Schube)
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